Infos zum 9.Februar

Samstag ist es soweit, ab 9 Uhr werden sich vorraussichtlich etwa 100 Nazis am Bahnhof in Weimar treffen um 10 Uhr ihre Auftaktkundgebung für den geplanten Trauermarsch abzuhalten. Es ist damit zu rechnen, dass u.a. aus Städten wie Erfurt, Nordhausen, Aue, Weißenfels und Magdeburg Personen des rechten Spektrums anreisen werden. Ihre gewünschte Route werden sie wohl nicht laufen dürfen, da die Stadt angekündigt hat ihr Image zu wahren und die Nazis keinesfalls in die Innenstadt marschieren zu lassen. Somit wird es für Fischer und Konsorten wieder nur ein Aufmarsch im Bahnhofsviertel werden. In der Stadt selber ist schon seit diesem Wochenende große Polizeipräsenz zu beobachten, dies ist vielleicht damit zu begründen das es in letzter Zeit immer wieder zu Aktionen gegen geplante Aufmärsche oder Nazis in Weimar gekommen ist. Das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus (BgR) hat für kommenden Samstag den Bahnhofsvorplatz und Buchenwaldplatz für Veranstaltungen angemeldet, unter dem Motto „Wer schweigt stimmt zu“ soll dort gegen den Aufmarsch demonstriert werden. Auch das Referat für politische Bildung der Bauhaus-Universität hat dazu aufgerufen den  Trauermarsch mit friedlichen Mitteln zu verhindern, wir sind gespannt wie viele Studies den Weg am Samstag zum Bahnhof finden. Selbst Polizeichef Ralf Kirsten gab sich am Dienstag beim Vorbereitungstreffen des BgR  die Ehre. Dies kritisieren wir zum wiederholten Male und fordern das BgR auf, endlich den Kontakt zu staatlichen Organen abzubrechen. Wie kann sich das Bündnis auf der einen Seite mit Tim solidarisieren, auf der anderen aber mit der Staatsmacht an einem Tisch sitzen und Aktionen besprechen?

Wir rufen wieder zu dezentralen Aktionen am und um den 9. Februar gegen den Aufmarsch auf!